

Eintrag im »Gedenkbuch« des Bundesarchivs:
cf.: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Worms
&: https://www.dgkj.de/die-gesellschaft/geschichte/juedische-kinderaer...
Studium in Straßburg, Frankfurt. Approbation 1920, Dissertation Frankfurt 1920. 1922 Niederlassung. 1933 Praxisboykott, 1938 als „Krankenbehandlerin“ eingestuft. RMK 1937 +. 25.10.1940 Suizidversuch gemeinsam mit ihrer Mutter; „...irgendwer im Hause bemerkte dies und rief den im Nachbarhaus wohnenden Arzt Dr. Julius Hochgesand herbei. Sein Eingreifen kam für die alte Dame zu spät, seine Kollegin vermochte er aber ins Leben zurückzuholen. Daran trug er schwer bis an sein Lebensende; denn immer wieder bedrängte ihn die Frage: wofür?“ (Schlösser). 10.06.1942 Zwangsumzug in die Judengasse 27 (Haus des Synagogendieners). 27.09.1942 Deportation mit ihrer Schwester Rosalie nach Theresienstadt. Dort Einsatz im ärztlichen Dienst. 19.10.1944 mit Transport Nr. Es-1298 nach Auschwitz.
1889 |
January 27, 1889
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Biblis, Darmstadt, HE, Germany
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